Die Weiterbildung befähigt dazu, das personzentrierte Beziehungsangebot – bedingungsfreie positive Beachtung, empathisches Verstehen und Echtheit – im eigenen Arbeitsfeld zu verwirklichen und darauf gestützt professionelle Gespräche zu führen. Sie folgt den Standards der Gesellschaft für Personzentrierte Psychotherapie und Beratung e. V. (GwG).
Die Weiterbildung richtet sich an Personen, die mit Menschen arbeiten und ihre Gesprächsführungs- und Beratungskompetenz vertiefen möchten, insbesondere aus psychologischen, sozialen, beratenden, pädagogischen, seelsorgerischen, medizinischen, therapeutischen und pflegerischen Arbeitsfeldern. Auch Auszubildende und Studierende dieser Bereiche sind willkommen.
Voraussetzung ist eine praktische Tätigkeit, in der Gespräche geführt und dokumentiert werden können, auch im Rahmen eines Ehrenamts oder Praktikums.
Ca. 2 Jahre, 475 Unterrichtseinheiten. 14 Präsenzblöcke (freitags und samstags, 09:30–18:00 Uhr) sowie sechs Onlinetermine à 3 Zeitstunden, deren Lage mit den Teilnehmenden abgestimmt wird.
Präsenzblöcke:
Ort: Schönholzer Straße 2, 13187 Berlin (Nähe Rathaus Pankow).
Gruppengröße: höchstens 10 Personen.
Leitung: [Namen der Leitung aus dem Doc einsetzen]
Im ersten Jahr steht die Einführung in den Personzentrierten Ansatz im Mittelpunkt: von der Aktualisierungstendenz und dem personzentrierten Menschenbild über die bedingungsfreie positive Beachtung bis zur Empathie und ihren entwicklungspsychologischen Hintergründen. Onlinetermine vertiefen Setting und Prozessgestaltung.
Im zweiten Jahr geht es um die Gestaltung von Kontakten in unterschiedlichen Settings und die Abgrenzung zur Therapie. Vertieft werden Selbstexploration, Kongruenz, Störungstheorie, die Arbeit mit ausgewählten Zielgruppen sowie Qualitätssicherung, Gender, Diversity und interkulturelle Aspekte.
Die Weiterbildung besteht aus fünf Bausteinen:
Anzahlung und Ratenzahlung können im Weiterbildungsvertrag individuell vereinbart werden. Die Lehrberatung wird direkt mit den externen Lehrberatenden abgerechnet (ca. 80–100 € pro Stunde). Die Weiterbildung wird voraussichtlich nach dem Berliner Bildungszeitgesetz als Bildungsveranstaltung anerkannt.
Die Weiterbildung endet mit einem Kolloquium auf Grundlage eines schriftlichen Abschlussberichts. Nach erfolgreichem Abschluss stellt das Institut eine Teilnahmebescheinigung aus. Zusätzlich kann bei der GwG gegen Gebühr ein Zertifikat angefordert werden; für GwG-Mitglieder entfällt diese Gebühr.
Auf der Weiterbildung Personzentrierte Gesprächsführung (GwG) bauen weitere GwG-Weiterbildungen auf, unter anderem Personzentrierte Beratung (DGfB/EAC), Personzentrierte Psychotherapie (EAP), Personzentrierte Familientherapie und -beratung sowie Personzentriertes Coaching und Supervision (DGSv).
In Kooperation mit Thea & Carl – Institut für Fort- und Weiterbildung ( thea-carl.de ).
Die GwG-zertifizierte Weiterbildung verbindet die personzentrierte Grundhaltung mit systemischen, emotionsfokussierten und sexualwissenschaftlichen Perspektiven. Sie befähigt dazu, Paare und Einzelne in Fragen von Beziehung, Sexualität und persönlicher Entwicklung professionell zu begleiten.
Voraussetzung ist eine abgeschlossene Weiterbildung Personzentrierte Gesprächsführung (GwG) oder eine vergleichbare Qualifikation. Im zweiten Fall findet vorab ein persönliches Gespräch mit dem Leitungsteam statt.
Ca. 1,5 Jahre, 240 Unterrichtseinheiten (Theorie, Selbsterfahrung und Praxis) in sechs Präsenzblöcken à 3 Tage:
Ort: Seminarhotel Haus Ebersberg, 34596 Bad Zwesten.
Gruppengröße: 12–16 Personen.
Leitung: [Namen der Leitung aus dem Doc einsetzen]
Online-Infoabende: Freitag, 04.12.2026, 16:00 Uhr, und Freitag, 12.02.2027, 16:00 Uhr. Den Zoom-Link erhalten Sie nach unverbindlicher Vormerkung per E-Mail an hallo@institut-encounter.de.
Die Weiterbildung ist personzentriert fundiert, bezieht integrative Perspektiven ein und verbindet Selbsterfahrung mit Praxisbezug. Themen sind unter anderem:
Teilnahmegebühr: 4.800 €. Hinzu kommen die Kosten für Unterkunft und Verpflegung im Seminarhotel.
Abschluss: Personzentriert-integrative*r Paar- und Sexualberater*in (GwG). Die Weiterbildung baut auf der Weiterbildung Personzentrierte Gesprächsführung (GwG) auf.
Die Anforderungen an Führungskräfte in sozialen, pädagogischen und Gesundheitsorganisationen haben sich deutlich verändert: Organisationen bewegen sich in unbeständigen, komplexen Kontexten, und Fachkräfte erwarten Sinnorientierung und Zusammenarbeit auf Augenhöhe. Die Weiterbildung verbindet den Personzentrierten Ansatz mit Konzepten aus Coaching, Organisationsentwicklung, Gruppendynamik und Konfliktarbeit. Coaching wird dabei nicht als isoliertes Instrument verstanden, sondern als Haltung und Bestandteil wirksamer Führung.
Die Weiterbildung richtet sich an Nachwuchsführungskräfte sowie Führungskräfte im mittleren Management aus sozialen, pädagogischen und Gesundheitsorganisationen, die ihre Führungsrolle bewusst reflektieren und auf einer fundierten theoretischen und praktischen Grundlage weiterentwickeln wollen. Formale Voraussetzungen gibt es nicht.
Ca. 1,5 Jahre, 250 Unterrichtseinheiten in zehn Präsenzblöcken (Theorie, Methodik, Weiterbildungssupervision und Selbsterfahrung), in zwei Modulen:
Zeiten je Präsenzblock: Donnerstag 13:00–18:00 Uhr, Freitag 09:30–18:00 Uhr, Samstag 09:30–14:00 Uhr.
Ort: Schönholzer Straße 2, 13187 Berlin (Nähe Rathaus Pankow).
Gruppengröße: 6–10 Personen.
Leitung: [Namen der Leitung aus dem Doc einsetzen]
Das Ziel der Weiterbildung ist der Aufbau wirksamer, beziehungsorientierter und reflektierter Führungskompetenz. Anders als in einer klassischen Coaching-Weiterbildung steht nicht eine eigenständige Coachingtätigkeit im Vordergrund, sondern die Integration von Coachinghaltung und -kompetenzen in die Führungspraxis. Modul 1 vermittelt die Grundlagen des Personzentrierten Ansatzes im Kontext von Führung und Coaching, Modul 2 vertieft Führungs- und Coachingkompetenzen für komplexe Führungssituationen.
Modul 1 entspricht dem GwG-Zertifikat „Einführung in den Personzentrierten Ansatz“. Die gesamte Weiterbildung schließt mit einem Kolloquium ab, das auf einem schriftlichen Abschlussbericht beruht: der Darstellung und Reflexion eines evaluierten personzentrierten Coachingprozesses sowie der eigenen professionellen Entwicklung. Nach erfolgreichem Abschluss erhalten die Teilnehmenden das Zertifikat „Wirksam führen – Coaching als Haltung und Handwerk“ des Instituts Encounter.
Die Weiterbildung ist als Stufe 1 der Supervisions-Weiterbildung der GwG anerkannt. Sie folgt den Mindeststandards der GwG. Wer zusätzlich folgende Bausteine nachweist, kann bei der GwG das Zertifikat „Personzentrierte*r Coach (GwG)“ beantragen: